Rumänische Bande ausgehoben, die rund 50 Einbrüche in Gartencentren verübt hat

Die belgische Kriminalpolizei hat in Ostflandern, zusammen mit der französischen Polizei, eine 30-köpfige rumänische Bande ausgehoben, die sich auf Einbrüche in Gartenfachgeschäfte in Belgien und Frankreich spezialisiert hatte. Am 25. September wurden bei Haussuchungen in Rumänien zehn Personen verhaftet.

Die Einbruchsserie hatte 2018 begonnen. Einbrecher schlugen in ostflämischen Gartencentren zu und entwendeten insbesondere Kettensägen und Freischneider.

Nach umfassenden Ermittlungen fiel der Verdacht auf eine rumänische Bande, die nicht nur in Belgien, sondern auch in Frankreich Einbrüche verübte.

Die Beute wurde nach Rumänien gebracht und dort verkauft.

Im Juli konnte die Polizei bereits fünf Verdächtige festnehmen: vier Einbrecher, die auf frischer Tat in Rochefort ertappt wurden. Bei anschließenden Haussuchungen in Charleroi konnte ebenfalls der Hehler geschnappt werden. Die Ermittler fanden auch rund 300 gestohlene Gartengeräte. Mehrere andere Verdächtige waren bereits nach Rumänien zurückgekehrt.

Am 25. September fand eine große Operation in Rumänien statt, bei der französische und belgische Ermittler anwesend waren.

Die rumänische Polizei setzte 260 Polizeibeamte ein und ließ 28 Haussuchungen verrichten. Zehn Personen wurden verhaftet. Bei der Operation wurde ebenfalls Diebesgut beschlagnahmt.