Nicolas Maeterlinck

Ermittlungen gegen den designierten EU-Kommissar Didier Reynders eingestellt

Die Korruptionsvorwürfe eines ehemaligen Mitarbeiters der Staatssicherheit gegen Belgiens scheidenden Außenminister und designierten EU-Justizkommissars Didier Reynders (MR - Foto) haben sich als unbegründet erwiesen. Die Brüsseler Staatsanwaltschaft stellte die entsprechenden Ermittlungen ein. 

Der Anwalt von Belgiens Noch-Außen- und Verteidigungsminister Reynders gab bekannt mitteilte, dass es nicht zu offiziellen Ermittlungen gegen seinen Mandanten kommen werde. Die Staatsanwaltschaft habe ihre Voruntersuchungen wegen eines Anfangsverdachts wegen Bestechung und Geldwäsche eingestellt.

Mitte September waren die Vorwürfe gegen den frankophonen Liberalen und langjährigen belgischen Bundesminister bekannt geworden. Wie sich aber im Laufe der Vorermittlungen herausstellte, liegen für die Anschuldigungen gegen Reynders keinerlei Beweise vor.

Ein früherer Mitarbeiter der Wirtschaftsabteilung der belgischen Staatssicherheit hatte Reynders Korruption und Geldwäsche vorgeworfen, kurz nachdem seine Kandidatur als EU-Kommissar bekannt geworden war. Der Informant der Justiz in Sachen Vorwürfe gegen Reynders hat offenbar schon mehrmals versucht, ein schlechtes Licht auf den liberalen Politiker zu werfen.