Die „Cheetahs“ und die „Tornados“ haben ihre Olympia-Tickets gelöst

Die belgischen 4x100 Meter-Staffeln der Frauen und der Männer, die „Cheetahs“ und die „Tornados“, haben bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Doha sowohl jeweils das Finale erreicht, als auch bereits ihre Qualifikation für die Olympischen Spiele gelöst. Die Staffel der Frauen erzielte in Doha sogar einen neuen belgischen Landesrekord.

Der vorletzte Tag bei der WM in Doha war aus belgischer Sicht ein sehr erfolgreicher Wettkampftag. Anne Zagré kam im 100 Meter Hürdenlauf mit einer Zeit von 12“91 als Dritte ins Ziel und schaffte es damit ins Halbfinale und Marathonläufer Thomas De Bock „überlebte“ den Hitze-Marathon von Doha und kam auf Rang 42 in einer Zeit von 2‘21“23 ins Ziel.

Doch für die beiden 4x100 Meter-Staffeln war der Samstagabend in Katar ein toller Abend, denn sowohl die Frauen, als auch die Männer qualifizierten sich für das Finale und gleichzeitig auch für die Olympischen Spiele in Tokyo.

Die „Cheetahs“ Hanne Claes, Imke Vervaet, Paulien Couckuyt und Schlussläuferin Camille Laus gaben alles, doch knapp auf der Ziellinie wurde sie noch von der Ukrainerin Anna Rhizjikova eingeholt. Das bedeutet Platz 4. Doch zum einen kamen „Cheetahs“ als beste Verliererinnen noch ins Finale und zum anderen liefen die vier Sprinterinnen in einer Zeit von 3‘26“58 einen neuen belgischen Landesrekord.

Auch die „Tornados“ qualifizierten sich mit dem Erreichen des Halbfinales in ihrer 4x100 Meter-Staffel in Doha für Tokyo. Dylan Borlée, Julien Watrin, Jonathan Sacoor und Schlussläufer Kevin Borlée wurden in ihrem Lauf Zweite in einer Zeit von 3‘00“87. Nur die jamaikanische Staffel war hier schneller. Am Sonntagabend laufen beide Staffeln ihr WM-Finale. 

Bolcina/Photo News