© Sabine Joosten/Hollandse Hoogte

Flanderns Landwirtschaft erholt sich nach dem trockenen Sommer 2018 wieder leicht

Der Umsatz bei den flämischen Landwirtschafts- und Gartenbaubetrieben hat sich in diesem Jahr nach dem extrem trockenen Sommer im letzten Jahr leicht verbessert. Doch steigende Unkosten lassen die Gewinne nur stockend steigen, so der flämische Bauernbund.

Die extreme Trockenheit des Sommers 2018 sorgte im Gartenbau und bei der Landwirtschaft im belgischen Bundesland Flandern für erhebliche Verluste. Und auch die Unkosten der betroffenen Unternehmen stiegen um 2 % an, gerade auch, weil man der Hitze Herr werden musste. Dies sorgte dafür, dass die Umsätze unter dem Durchschnitt der vergangenen 5 Jahre blieb, wie aus den Berechnungen des flämischen Bauernbundes hervor geht.

In einer entsprechenden Pressemitteilung des Verbandes heißt es: „Durch die Trockenheit stiegen die Kosten für Viehfutter, für Saatgut und für Pflanzenerde. Und nach politischen Entscheidungen verteuern sich auch die Kosten für Dünger und für Pflanzenschutzmittel. Nicht zuletzt lässt sich auch der Mangel an Fachleuten am Arbeitsmarkt immer deutlicher spüren.“

Dadurch würden sich viele Unternehmer aus diesen Bereichen eher spezialisieren, was neben Vorteilen auch Risiken berge. Konkret braucht es laut Bauernbund in Flandern mehr Kooperation, um zum Beispiel Unkosten und Risiken zu teilen „und zwar in allen Bereichen dieser Kette.“ Die Politik in dieser Hinsicht müsse sich zudem als besser maßgeschneidert und mehr konsequent erweisen.