Einkaufen in Belgien? Am liebsten lokal und mit dem eigenen Wagen

Am vergangenen Wochenende fanden in Belgien die Tage des Kunden und die Tage des offenen Unternehmens statt. Dies nutzte der Einzelhandelsverband Comeos für eine Kundenbefragung zu den Befindlichkeiten und Vorlieben beim Einkaufen. Dabei ging es bei weitem nicht nur um das Flanieren in Einkaufzentren, wie die Gratiszeitung für die Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs Metro dazu scheibt.

Die Umfrage von Comeos bei rund 900 Personen ist in groben Zügen so zusammenzufassen: Die Verbraucher in Belgien kaufen am liebsten in ihrer eigenen Gemeinde, doch auch eine größere Stadt verachten sie nicht, wenn sie shoppen wollen.

Große Einkaufzentren und Shoppingparadiese hingegen verlieren in der letzten Zeit bei den Konsumenten an Attraktivität. Wichtig ist den belgischen Verbrauchern aber auch, dass sie ihre Einkaufsziele möglichst mit dem eigenen Wagen erreichen können.

Einkaufen in der eigenen Gemeinde oder der eigenen Stadt ist bei den hiesigen Verbrauchern bei weitem die attraktivste Möglichkeit. Während die meisten in der eigenen Region eher Elektroartikel kaufen (52 %) schneiden nicht allzu weit entfernte Großstädte in Sachen Mode am besten ab (34 %).

In den verschiedenen Formen von Einkaufszentren, Shoppingmeilen oder Outlet-Standorten werden in erster Linie Bekleidungs- und Deko-Artikel erworben. 88 % der belgischen Verbraucher ziehen es tatsächlich vor, mit dem eigenen Auto einkaufen zu fahren. Der Rest verteilt sich auf die öffentlichen Nahverkehrsmittel, auf das Fahrrad oder auf Fußgänger.

Wichtig ist für 21 % der Befragten, dass sie leicht einen Parkplatz finden und für 20 % der Angesprochenen, dass sie ihr Ziel schon auf einfache Weise finden und anfahren können. Die belgischen Konsumenten bevorzugen einen „gesunden Mix“ zwischen Ladenketten und lokalem Einzelhandel und wenn sie einkaufen gehen, dann sind für zudem „Geselligkeit“ und Sauberkeit wichtige Faktoren.

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