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Thomas Cook-Pleite: Noch warten 60 belgische Touristen auf ihre Heimreise

Noch am vergangenen Wochenende hatte der belgische Reisegarantiefonds 500 Landleute aus ihren Urlaubsorten, in denen sie nach der Thomas Cook-Pleite festsaßen, nach Hause gebracht. Doch noch immer harren 60 Landleute im Ausland aus und hoffen, bald ebenfalls nach Belgien zurückkommen zu dürfen. Die meisten Kosten der betroffenen Pauschaltouristen werden erstattet, so der Fonds, doch nicht alles ist gedeckt. 

Nach Angaben von Marc De Vriendt, dem Manager des Reisegarantiefonds in Belgien, wurden seit dem Konkurs der belgischen Thomas Cook-Tochterunternehmen 12.000 Landsleute zurück in ihre Heimat geflogen.

Dafür wurden auf der einen Seite eigens Flugzeuge eingesetzt (alleine zwei Maschinen am vergangenen Samstag) und auf der anderen Seite wurden Flüge bei anderen Gesellschaften für die Betroffenen gebucht.

Doch noch immer warten rund 60 belgische Pauschaltouristen auf ihre Rückführung in die Heimat. Für sie müsse noch ein Rückflug organisiert werden, hieß es beim Reisegarantiefonds, oder man müsse die in Gruppen von vier bis fünf Personen mit anderen Fluggesellschaften abholen gehen.

Der Reisegarantiefonds weist darauf hin, dass nicht alle Kosten für die Betroffenen erstattet werden können. Die Garantien würden lediglich die Kosten decken, die im Pauschalpaket der jeweiligen Reise gebucht wurden.

Zusätzlich gebuchte Leistungen, wie z.B. individuell gebuchte Flughafentransfers oder ähnliches würden nicht darunter fallen. In 80 % der Fälle herrsche dazu Deutlichkeit, doch einige Vorgänge seien derart komplex, dass ihre Lösung nicht einfach sei, so der Fonds.