Ein tolles Sportwochenende aus belgischer Sicht

Neben der Goldmedaille für Nina Derwael bei der Turn-WM in Stuttgart und dem 8. WM-Qualifikationssieg der Roten Teufel in Folge gab es noch einige weitere schöne Erlebnisse für die belgischen Sportler am vergangenen Wochenende. Im Marathon und im Radsport zum Beispiel. 

Dem 30 Jahre alten Marathonläufer Bashir Abdi (Foto oben) ist es in Chicago gelungen, seinen eigenen belgischen Rekord zu verpulvern. Er lief die Distanz in einer Zeit von 2.06:14. Am 28. April lief Abdi in London eine Zeit von 2.07:03 und brach damit den alten belgischen Landesrekord von Vincent Rousseau von 2.07:19 aus dem Jahr 1995.

Jetzt wurde er in Chicago Fünfter. Abdi ist ein Trainingspartner von Mo Farah, der ebenfalls somalische Wurzeln hat. Zuletzt absolvierten beide gemeinsam ein Höhentraining.

(Lesen Sie bitte unter dem Foto weiter)

(c) Nico Vereecken / Photo News

Jelle Wallays (Foto oben) gewann am Wochenende das Radrennen Paris-Tours und beendet damit eine Saison voller Rückschläge mit einem versöhnlichen Abschluss. Der Radprofi von Lotto-Soudal erkrankte beim Saisonstart, konnte die Tour de France nicht antreten und verlor mit dem Tod seines Radsportkollegen Bjorn Lambrecht einen seiner besten Freunde.

In Tours legte er 44 Kilometer vor dem Ziel ein Solo hin und keiner kam noch hinterher. Der Niederländer Niki Terpstra wurde Zweiter und der Belgier Oliver Naesen kam als Dritter ins Ziel.

Belgische Basketballspielerin gewinnt zwei Trophäen in den USA

Die belgische Basketballspielerin Emma Meesseman (Foto unten) ist mit den Washington Mystics gleich zweimal auf Siegertreppchen geklettert. Die 26-Jährige gewann den WNBA-Titel und die MVP-Trophäe mit ihrer Mannschaft. Jetzt gehört sie zu den Favoritinnen für den Titel der belgischen Sportlerin des Jahres. Und im Februar will sie sich mit den Belgian Cats für die Olympischen Spiele qualifizieren...

Copyright 2019 The Associated Press. All rights reserved.