"Öndög", ein mongolisch-chinesischer Film, gewinnt den Grand Prix beim Festival von Gent

Der Grand Prix für den besten Film beim 46. Filmfestival von Gent geht an den Streifen „Öndög“ des chinesischen Regisseurs Wang Quan'an. Der Film spielt in der mongolischen Steppe. Der Georges Delerue Preis für den besten Soundtrack geht an den britischen Musiker und Komponisten Mica Levi, der die Filmmusik zu „Monos“ von Alejandro Landres produzierte.

Der chinesische Regisseur Wang Quan'an wurde für seinen in der Steppe der Mongolei spielenden Film „Öndög“ am Mittwoch mit dem Grand Prix für den besten Film beim Festival von Gent ausgezeichnet. Dieser Preis ist mit 20.000 € für den Vertrieb in belgischen Kinos und mit 27.000 € für eine dahingehende PR-Kampagne in den hiesigen Medien dotiert.

„Öndög“ handelt von Zyklus des Lebens, allerdings in umgekehrter Reihenfolge. Der Film beginnt mit dem Tod, denn es wird die Leiche einer Frau in der eisigen winterlichen Steppe in der Mongolei entdeckt. Die tote Frau wird von einem Polizisten bewacht, der wiederum von einer Hirtin Gesellschaft bekommt. Doch die Hauptperson des Films ist die mongolische Natur, deren Landschaft Regisseur Wang Quan'an filmisch meisterlich umsetzt.

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Der Georges Delerue Preis für den besten Soundtrack geht an den britischen Musiker und Komponisten Mica Levi, der die Filmmusik zu „Monos“ des kolumbisch-ekuadorianischen Regisseurs Alejandro Landres produzierte. „Monos“ erzählt die Geschichte von 8 militärisch ausgebildeten Jugendlichen, die in einer rauen Gegend in Kolumbien eine amerikanische Frau als Geisel genommen haben. Auch dieser Preis ist mit Geldsummen dotiert, die Vertrieb und Werbung für diesen Film in Belgien finanzieren helfen sollen: 10.000 € für den Vertrieb und 12.500 € für die PR-Kampagne in den hiesigen Medien.