Erstes digitales kommunales Referendum in Kortijk: Keine autofreien Sonntage

Im ersten digitalen und kommunalen Referendum in Belgien, in der westflämischen Stadt Kortrijk, ist beschlossen worden, dass es dort keinen autofreien Sonntag pro Monat geben wird. Fast 10.000 Bürger der Stadt nahmen an dem Referendum teil.

In der vergangenen Woche nahmen 9.880 Bürger der Stadt Kortrijk an einem Referendum teil, bei dem es um die Einführung eines monatlichen autofreien Sonntags ging. Doch nur 43 %  der Teilnehmer konnten diesem Vorhaben etwas abgewinnen. Damit bleibt es in Kortrijk weiter bei einem autofreien Sonntag im Jahr.

Dies sei ein deutliches Ergebnis, so Vincent Van Quickenborne (Open VLD) dazu: "Das ist ein Beweis dafür, dass Basisdemokratie und direkte Demokratie funktionieren. Die Debatte lebt auch, denn überall in der Stadt wird über Verkehr und Mobilität geredet.

In Kortrijk gilt ein Referendum als gültig, wenn sich mindestens ein Unterschied von 2.000 Stimmen für oder gegen einen Vorschlag der Stadt ergibt. Dieses kommunale Referendum, das auf digitalem Wege erfolgte, ist das erste seiner Art hier in Belgien.