Brüsseler Regierung gibt grünes Licht für Brüsseler Klimaplan

An diesem Donnerstag hat die Brüsseler Regierung die endgültige Fassung des Brüsseler Beitrags zum nationalen Energie- und Klimaplan für 2030 (NEKP) genehmigt. Dieser Plan muss der Europäischen Kommission bis spätestens 31. Dezember 2019 vorgelegt werden.

Die Brüsseler Regierung ist die erste, die ihrer Verpflichtung nachkommt, kündigte der Ministerpräsident Rudi Vervoort bei der Vorstellung des Brüsseler Plans an. Begleitet wurde er von Klimaminister Alain Maron, Mobilitätsministerin Elke Van den Brandt, Finanz- und Haushaltsminister Sven Gatz und Staatssekretärin Barbara Trachte.

Der NEKP beschreibt, wie Belgien über die Bundesregierung und ihre Teilstaaten zu den langfristigen Zielen des Pariser Übereinkommens zur Verringerung der Treibhausgasemissionen beitragen wird. Das Pariser Klimaabkommen setzt das Ziel, die Erderwärmung “deutlich unter zwei Grad” zu halten, möglichst nicht über 1,5 Grad Celsius.

Bereits im Juli 2018 hat die Regierung in der vorläufigen Fassung ihres Beitrags deutlich gemacht, dass sie das Programm der Vereinten Nationen 2015 und die Ziele der nachhaltigen Entwicklung sowie das Pariser Abkommen einhalten will. Diese vorläufige Fassung wurde im Einklang mit den Stellungnahmen der nationalen öffentlichen Konsultation und den Empfehlungen der Europäischen Kommission angepasst.

Vervoort wies auch auf Projekte hin, die noch umgesetzt werden müssen, wie den Regionalplan für nachhaltige Entwicklung, den Good Move Mobilitätsplan und die Strategie für die Renovierung der Gebäude in Brüssel.

Die endgültige Version des  Energie- und Klimaplans enthält auch einen Abschnitt über Maßnahmen zur Berücksichtigung des Klimathemas in den verschiedenen Regionalpolitiken sowie über die damit verbundene Digitalisierung und den Energieverbrauch.