Jonas Hamers / ImageGlobe

Durchschnittseinkommen der Belgier übersteigt 18.000 Euro

Im Jahr 2017 betrug das steuerpflichtige Nettoeinkommen der Belgier durchschnittlich 18.331 Euro, verglichen mit 17.824 Euro im Vorjahr. Das geht aus den neuesten Daten des belgischen Statistikamtes Statbel, die am Donnerstag veröffentlicht wurden, hervor. Flandern hatte nach wie vor das höchste Durchschnittseinkommen (19.636 Euro), gefolgt von Wallonien (17.281) und Brüssel (14.372).

Das berücksichtigte Einkommen ist das zu versteuernde Nettoeinkommen, das auf der Grundlage der Einkommensteuererklärungen von Personen berechnet wird.

Die Aufschlüsselung der Zahlen auf die drei Regionen zeigt, dass Flandern das höchste durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen hat, 7% mehr als der nationale Durchschnitt. Die Einwohner der Wallonischen Region und der Region Brüssel-Hauptstadt haben ein Einkommen, das um 6 bzw. 22% unter dem Durchschnitt liegt.

Auf der Provinzseite sind es die Provinzen von Brabant, die an der Spitze der Liste stehen. Im Norden haben die Einwohner ein Durchschnittseinkommen von 21.462 Euro, im Süden von 21.035 Euro. Es folgen die anderen flämischen Provinzen. Namur steht an zweiter Stelle wallonischer Provinzen mit (17.893 Euro). Die Region Brüssel-Hauptstadt bildet das Schlusslicht.

Die Gemeinden Sint-Martens-Latem, Keerbergen und Oud-Heverlee gehören zu den Top-3 mit Durchschnittseinkommen zwischen 26.590 und 30.748 Euro. Lasne ist die einzige wallonische Gemeinde, die unter die Top 10 fällt. Sie nimmt den vierten Platz (26.395 Euro) ein. Die beiden Gemeinden mit dem niedrigsten Durchschnittseinkommen befinden sich in Brüssel: Sint-Joost-ten-Noode (9.297 Euro) und Sint-Jans-Molenbeek (10.406 Euro).