Keine Dreharbeiten für „Game of Thrones“ auf Schloss Beersel

Die Gemeinde Beersel in Flämisch-Brabant erhielt vor zwei Jahren eine Anfrage von den Produzenten der weltweit bekannten und beliebten amerikanischen TV-Serie „Game of Thrones“. Man wolle im dortigen Wasserschloss Szenen zur Promotion der Serie drehen. Doch die Feuerwehr von Beersel gab dazu ein negatives Gutachten und so musste der Gemeinderat die Anfrage schweren Herzens ablehnen.

Die Macher von „Game of Thrones“ hatten sich das Wasserschloss Beersel angeschaut und waren der Ansicht, dass man hier Aufnahmen zur Promotion ihrer Serie drehen könnte. Also richtete das Produktionshaus eine entsprechende Anfrage an die Gemeinde Beersel. Doch nach zwei Jahren lehnte die Gemeinde diesen Antrag ab. Die Feuerwehr hatte ein negatives Gutachten dazu abgegeben.

Diese Ablehnung aus Sicherheits- und Brandschutzgründen bedauerte der Bürgermeister der Stadt, Hugo Vandaele (CD&V/Liste Bürgermeister) zutiefst: „Das Schloss hat nur einen Notausgang und die Dreharbeiten sollten vor allem nachts stattfinden. Doch das Schloss ist eine Ruine. Das war alles nicht sicher genug und das Gutachten der Feuerwehr ist bindend. Ich hatte keine andere Wahl.“

Die Produzenten von „Game of Thrones“ hatten diese Woche erst angekündigt, dass es eine Fortsetzung der Reihe geben wird. Dabei solle es sich um eine Handlung handeln, die 300 Jahre vor den Ereignissen bei „Game of Thrones“ spielt. Der geistige Vater und Autor der Buchvorlage, George GG Martin, arbeitet auch an dieser Reihe mit.