Jan De Meuleneir/Photo News

Die belgischen Radprofis wählen Wout van Aert zum „Flandrien“

Der 25 Jahre alte belgische Radprofin Wout van Aert (Foto) darf eine neue Trophäe in seinen Schrank stellen. Am Dienstagabend wählten ihn seine belgischen Kollegen aus dem Peloton der Profis zum „Flandrien“ des Jahres. Diese Trophäe wird von der flämischen Tageszeitung Het Nieuwsblad gesponsert und geht an den Fahrer, der seine Kollegen und Konkurrenten in der vergangenen Straßenrad-Saison am meisten beeindruckte.

Wout van Aert gewann die „Flandrien“-Trophäe mit 506 Punkten und gewann diese Auszeichnung quasi im Fotofinish, denn Remco Evenepoel (19) lag nur einen Punkt hinter ihm. Dritter wurde Philippe Gilbert mit noch 481 Punkten. Zwischen diesen drei Radprofis und dem „Rest des Pelotons“ liegen über 100 Punkte…

Van Aert wurde dieses Jahr unter anderem Landesmeister im Zeitfahren und er gewann eine Etappe bei seinem Debut bei Tour de France. Vorher, bei der Dauphiné, gewann er ebenfalls eine Etappe und das Einzelzeitfahren. Nicht zuletzt holte er hier auch das Punktetrikot. In mehreren weiteren Eintages- oder Mehrtagesrennen belegte er Plätze unter den ersten 10 Fahrern.

„Flandrienne“ des Jahres wurde Sophie De Vuyst vor Sanne Cant und Lotte Kopecky. Auch die weiblichen Radprofis wurden von ihren Kolleginnen gewählt, wobei De Vuyst eindeutig mit 97 Punkten gewann. Bester ausländischer „Flandrien“ wurde der Franzose Julien Alaphilippe, der bei der Tour de France lange das Gelbe Trikot getragen hatte und der zum Saisonstart den Frühjahrsklassiker Mailand – San Remo gewinnen konnte.