1989 Photothek

30 Jahre Mauerfall: Erinnerung mit zahlreichen Veranstaltungen von Deutschen für alle in Belgien

30 Jahre Mauerfall, auch Deutsche in Belgien erinnern mit zahlreichen Veranstaltungen in ihren Organisationen oder Vertretungen in Brüssel, aber auch in anderen Städten in Belgien, an dieses Ereignis. Zahlreiche Veranstaltungen fanden bereits vor oder am 9. November statt, doch einige Veranstaltungen laufen noch oder werden noch stattfinden. Lesen Sie hier eine kleine Auswahl aus diesen Veranstaltungen.

"1989: Geschichten vom Umbruch"

Die Cinematek und das Goethe-Institut Brüssel präsentieren zum Beispiel eine Filmreihe zum 30. Jubiläum des Mauerfalls: "1989: Geschichten vom Umbruch".

Die Filme dieser Reihe umkreisen mit dem Jahr 1989 einen solchen Augenblick. Umbruch und Unklarheit fließen zusammen; denn dass die DDR im Oktober 1990 Geschichte ist, weiß im November 1989 niemand.

Wann und wo? Noch bis zum 13.11.2019 in der Cinematek (Brüssel).

Infos: julian.volz@goethe.de.

„Hinter der Berliner Mauer: Staatssicherheit in der DDR-Diktatur“

Im Brüsseler Parlamentarium, Willy Brandt Gebäude, läuft derzeit die Ausstellung „Hinter der Berliner Mauer: Staatssicherheit in der DDR-Diktatur“.

 

Die Ausstellung umfasst wesentliche Teile der Dauerausstellung des Stasimuseums Berlin zusammen. Sie zieht einen Bogen von den Anfängen der kommunistischen Diktatur im sowjetisch besetzten Nachkriegsdeutschland bis zum Fall der Berliner Mauer und der friedlichen Revolution in der DDR.

Im Mittelpunkt steht das wichtigste Machtinstrument der Diktatur: das Ministerium für Staatssicherheit.

Die Ausstellung ist noch bis zum 6. April 2020 im Brüsseler Parlamentarium zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.

"Berliner Mythen"

In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Brüssel zeigt die PASCH-Schule Onze-Lieve-Vrouwecollege zum 30. Jahrestag des Mauerfalls die Plakatausstellung „Berliner Mythen“.

Berlin ist voll von Geschichte und Geschichten! Reinhard Kleist faszinierte dieses "irrsinnige Konglomerat an Geschichten". Um einige der Berliner Mythen zu erzählen, hatte er den Taxifahrer Ozan erschaffen, der sich Straßen anhand von Geschichten merkt, die sich dort zugetragen haben, und damit seine Fahrgäste unterhält. So erfährt man schnell mal, was Marlene Dietrich oder David Bowie in Berlin gemacht haben, liest Anekdoten über das Ende der Mauer oder den unvollendeten Hauptstadtflughafen.

Vom Montag, den 18. November, bis zum Freitag, den 22.November, können interessierte Schulklassen mit ihren Deutschlehrer*innen während der Schulzeit (08.30-15.30 Uhr) in dem Manresa-Raum diese Ausstellung besuchen. In Vorbereitung auf den Besuch können auf Anfrage Unterrichtsmaterialien per E-Mail zur Verfügung gestellt werden. Am Freitag, den 15. November, wird die Ausstellung um 16.00 feierlich eröffnet.

Um Anmeldung für einen Besuch mit der Schulklasse oder für die Ausstellungseröffnung wird bis zum 11.11. gebeten: olvc.werner.de.smet@gmail.com.

Wann und wo? 18.-22.11.2019, Onze-Lieve-Vrouwecollege, Frankrijklei 91, 2000 Antwerpen.

„Landstrich“

Am 25.11. lädt die Deutsche Botschaft zu einer Mittagsveranstaltung (12:00 -14:30 Uhr) mit Filmvorführung und kleiner Diskussion zum Film „Landstrich“ der Künstlerin Juliane Ebner in die Botschaft ein. Frau Ebner kommt eigens für diese Veranstaltung nach Brüssel.

Ihr Film ist etwas außergewöhnliches und hat viele Preise gewonnen. Aktuell kann man sich die Ausstellung mit ihren Tuschezeichnungen, aus denen der Film zusammengesetzt ist, im Verbindungsbüro des Deutschen Bundestages in Brüssel noch bis zum 28. Februar 2019 ansehen.

"Es sind Erzählungen über deutsche Geschichte zwischen Weimarer Republik und Mauerfall, die Ebner zusammengetragen hat, um daraus eine kollektive Erinnerung zu schaffen und sie mit stimmungsvollen assoziativen Bildern zu untermalen. Am Ende des Films hat man den Eindruck, zusammen mit der Erzählerin in ihre Erinnerungen eingetaucht zu sein“, heißt es bei der Botschaft hierzu.

"Mauern"

30 Jahre nach dem Mauerfall und dem Ende der DDR in Deutschland huldigen 31. Künstler in Brüssel denen, die seinerzeit für die Freiheit eingetreten sind. Die Huberty & Breyne Gallery in der belgischen Hauptstadt stellt diese Künstler gemeinsam mit der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Belgien jetzt aus. Die Künstler aus vielen Ländern der Welt präsentieren dabei ihre Gedanken und Ansichten zum Thema „Mauern“. Dabei kommen die verschiedensten Kunstformen zum Tragen, wie z.B. Malerei, Graffitis, Fotos, Comics oder auch Videokunst.

Wann und wo? „Mauern“ vom 9. November bis zum 14. Dezember, Huberty & Breyne Gallery, Kasteleinsplein 33, 1050 Brüssel.

Infos: www.hubertybreyne.com.