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11. November 1918, Waffenstillstand: Gedenken überall im Land

Heute ist der 11. November, Waffenstillstand. Und das ist ein Feiertag in Belgien. Am 11. November 1918, also vor genau 101 Jahren bedeutete das das Ende des Ersten Weltkriegs. Der Waffenstillstand wurde damals in einem Zugwagon im Wald von Compiègne in Frankreich unterzeichnet.

In Belgien finden mehrere Gedenkfeiern aus diesem Anlass statt, darunter am Menenpoort (engl. Menin Gate) in der westflämischen Stadt Ypern.  Das Ehrenmal ist den gefallenen Soldaten Großbritanniens und des Commonwealth gewidmet, die in den Schlachten um Ypern nicht identifiziert ohne eigenes Grab geblieben sind.

Seit 1928 wird in Ypern jeden Tag mit einer Zeremonie der Opfer des Ersten Weltkriegs gedacht.  Dabei wird der 'Last Post' geblasen. Am frühen Morgen standen bereits zahlreiche Zuschauer unter dem Menentor.

"Wir kommen jedes Jahr am Wochenende hierher, denn es ist eine tolle Präentation und wir dürfen das in der Welt, in der wir heute leben, mit Kriegen überall,  nicht vergessen", erklärt eine Flamin.

"Ich finde es gut, dass nicht vergessen wird, dass es hier Krieg gegeben hat, aber wir suchen auch auf diese Weise den Frieden", so ein älterer Flame  im VRT-Radio.   

König Philippe gedachte des Waffenstillstands an der Kongresssäule in Brüssel

König Philippe würdigte die Opfer der beiden Weltkriege und die belgischen Soldaten, die seit 1945 bei Friedensmissionen ums Leben gekommen sind. Der König legte einen Blumenkranz am Grab des Unbekannten Soldaten an der Kongresssäule in Brüssel nieder.