Brüsseler Hauptbahnhöfe: Umfassende Modernisierungsarbeiten abgeschlossen

An den vergangenen beiden verlängerten Feiertagswochenenden hat Infrabel, der Infrastrukturdienstleister der belgischen Bahn, umfangreiche Modernisierungsarbeiten im Bahnhof Brüssel Süd/Midi durchgeführt. Diese Arbeiten waren Teil der Modernisierung der Sicherheitsanlagen auf der Nord-Süd-Verbindung zwischen den Bahnhöfen Brüssel-Nord und -Süd über den unterirdischen Bahnhof Brüssel-Zentral.

Infrabel teilte jetzt mit, dass am südlichen Teil von Brüssel Süd/Midi insgesamt 170 Weichen und 65 Signale erneuert wurden. Damit wurden weite Teile der bahneigenen Sicherheitsanlagen weitgehend modernisiert. Bei Infrabel heißt es dazu: „Die letzten Testfahrten wurden abgeschlossen und alles ist wieder operationell.“ 

Das Stellwerk Brüssel Süd/Midi, eines der wichtigsten Stellwerke im Reisezugverkehr in Belgien, ist jetzt vollständig digital und ersetzt jetzt auch die wenigen mechanischen Stellwerke, die im Bereich des Bahnknotenpunktes Brüssel noch in Betrieb waren.

Seit der Stoßzeit am Dienstagmorgen befahren die Züge also auch die modernisierten Bereiche auf dem Gleisnetz. Infrabel lässt einige Bautrupps stand-by, um eventuell eingreifen zu können, falls ein Problem entstehen könnte. Diese Mannschaften stehen rund um die Uhr noch bis zum 15. November auf Abruf bereit.

Der Infrastrukturdienstleister der belgischen Bahn bedankt sich bei den Reisenden, die an den vergangenen beiden langen Wochenenden einiges an Flexibilität an den Tag gelegt hätten. Viele Züge fuhren die Brüsseler Nord-Süd-Verbindung gar nicht erst an und wurden umgeleitet. Ab Schaarbeek wurden z.B. Pendelzüge eingesetzt, die die Fahrgäste nach Brüssel-Nord brachten, von wo aus sie die Innenstadt mit Bussen, Trams und der Metro erreichen konnten.