Sechstagerennen Gent: Fahrer stürzt auf der Piste und liegt auf der Intensivstation

Der 21 Jahre alte belgische Radprofi Gerben Thijssen (Foto rechts) ist am Dienstagabend am ersten Wettkampftag des traditionsreichen Sechstagerennens von Gent schwer gestürzt. Nach einem Zusammenstoß mit einem Konkurrenten auf der Piste blieb Thijssen bewegungslos liegen. Später wurden bei ihm in einem Genter Krankenhaus drei kleine Hirnblutungen diagnostiziert. 

Gerben Thijssen, der für die Mannschaft Lotto-Soudal ein Team mit Moreno De Pauw (Foto links) bildete, kam kurz nach dem Sturz noch im Genter Sechstagestadion „Het Kuipke“ wieder zu Bewusstsein, wurde jedoch in die Intensivstation einer Genter Klinik eingeliefert. Dort fanden die Ärzte gleich drei kleinere Hirnblutungen. Daneben brach er sich bei dem Sturz auch ein Schlüsselbein und drei Rippen, wie Lotto-Soudal gegenüber der VRT-Sportredaktion „Sporza“ erklärte.

Thijssens Zustand sei stabil, hieß es weiter dazu und er müsse einige Tage lang zur weiteren Beobachtung auf der Intensivstation bleiben. Der Sturz des jungen Radprofis nach der Kollision mit dem ebenfalls noch jungen Dänen Frederiksen (19) hatte die Zuschauer regelrecht schockiert und es blieb einige Momente lang totenstill im „Kuipke“. Danach brachen die Veranstalter den ersten Renntag ab, wofür das Publikum Verständnis zeigte.