Flanderns Universitäten gehören zu den wichtigsten Arbeitgebern

Die Universitäten im belgischen Bundesland Flandern beschäftigen zum ersten Mal überhaupt gemeinsam über 33.000 Arbeitnehmer. Damit gehören sie zu den größten Arbeitgebern des Landes. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter der Universitäten werden auf die unterschiedlichste Art und Weise finanziert, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga dazu schreibt.

13 % der Personale der flämischen Universitäten sind selbständig tätige Akademiker, sprich Professoren und Dozenten. 8 % der Uni-Angestellten sind die Assistenten der Professoren und der Dozenten. Diese werden als „normale“ Arbeitnehmer unter Vertrag genommen und von den Instituten bezahlt.

Das wissenschaftliche Personal der Universitäten entspricht rund 45 % des Personalbestandes. Hier wird auf zwei Arten der Bezahlung zurückgegriffen. Ein Teil dieser Wissenschaftler ist angestellt und die anderen Kollegen arbeiten selbständig auf Honorarbasis. Beim Verwaltungspersonal und beim technischen Personal wird ähnlich verfahren, allerdinge bei einem deutlich höheren Anteil an Festangestellten.

Da die Zahl der Mitarbeiter der Universitäten, die wie Freischaffende und Selbständige bezahlt werden, stetig steigt und damit höhere Kosten verursacht, fordert der Flämische Inter-Universitäre Rat (VLIR) deutlich mehr Investitionen und Zuschüsse von Seiten der flämischen Landesregierung.