Champions League: Club Brügge mit Unentschieden gegen Galatasaray

Der belgische Tabellenführer Club Brügge hat am Dienstagabend in der Champions League ein 1:1-Unentschieden gegen Galatasaray Istanbul erzielt. Damit holte der Club einen wichtigen Punkt für das Überwintern im europäischen Fußball. Der Treffer zum Ausgleich fiel erst in der Nachspielzeit.

Schon in der 11. Spielminute traf Adem Büyük zur Führung der Gastgeber in Istanbul. Den Ausgleich erzielte Krépin Diatta erst in der Nachspielzeit. Vorher erlebten die Zuschauer eine turbulente Partie mit gleich zwei Mal Gelb-Rot für Spieler der Gäste aus Flandern. Einer der so gestraften Spieler war Diatta, der sich im Zuge seines Torjubels sein Trikot auszog. Das ist verboten und wird mit einer gelben Karte geahndet. Diatta hatte aber im Laufe der Partie bereits Gelb gesehen, was er wohl vergessen hatte…

Sein Mannschaftskollege Clinton Mata war vielleicht sogar noch dümmer. Er trat bei seinem Jubel nach Diattas so wichtigem Treffer eine Eckfahne um. Diese war kaputt… Auch er sah Gelb-Rot, denn auch er hatte bereits eine gelbe Karte kassiert. Damit fehlen beide Spieler in der Schlussphase der Gruppenphase in der Champions League wohl durch Sperren.

Trotz der Tatsache, dass Club Brügge die Partie in Istanbul mit nur neun Spielern beendete, war der Punkt, der bei Galatasaray erzielt werden konnte, sehr wichtig und auch durchaus verdient. In Istanbul fast zwei Halbzeiten lang gleichzeitig verteidigen und stürmen sollte doch belohnt werden.

In der Gruppe A in der Champions League bleibt Club Brügge Dritter mit 3 Punkten vor Galatasaray Istanbul mit 2 Zählern. Paris Saint-Germain (13 Pkt.) und Real Madrid (8 Pkt.) sind bereits für das Achtelfinale qualifiziert. Beide Mannschaften trennten sich am Dienstagabend in Madrid mit einem 2:2-Unentschieden. PSG holte übrigens einen 0:2-Rückstand im Bernabéu-Stadion auf. Real ist am 11. Dezember zu Gast in Brügge. Wenn der Club es schafft, dabei den dritten Platz zu verteidigen, kann im kommenden Jahr in der Europa League weitergemacht werden.