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„Mehr Macht für das Parlament, eine richtige Regierung und ein Zweikammersystem für Europa“

„Ich könnte mir ein effizienteres und demokratischeres europäisches Entscheidungsmodell vorstellen“, betont der Präsident des Ausschusses der Regionen, der Ostbelgier Karl-Heinz Lambertz, in einem Interview mit unserer Redaktion.

 

Der Ausschuss der Regionen besteht seit 25 Jahren und das zweieinhalbjährige Mandat seines aktuellen Präsidenten Karl-Heinz Lambertz läuft im kommenden Februar aus. Aus diesem Anlass und vor dem Hintergrund der neuen Europäischen Kommission unter Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die an diesem 1. Dezember ihre Arbeit aufnimmt, haben wir ein Interview mit Karl-Heinz Lambertz geführt. Die Regionen und Städte fordern von der neuen Kommission, dass sie die lokale und regionale Perspektive in allen Phasen des politischen Entscheidungsprozesses der EU - von der Konzipierung bis hin zu Bewertung – berücksichtigt. Nur so könne gewährleistet werden, "dass sich alle in dieselbe Richtung" bewegten, meint Lambertz.