Verschiedene tödliche Unfälle auf Belgiens Straßen in der Nacht zum Sonntag

Vergangen Nacht endeten verschiedene schwere Unfälle auf Belgiens Straßen für mehrere Verkehrsteilnehmer tödlich. Es wurden auch mehrere Personen teilweise schwer verletzt. Die Unfälle ereigneten sich in den Provinzen Hennegau und Ostflandern.

Der Fahrer eines Kleinbusses  mit 10 Passagieren hat wahrscheinlich am Sonntagmorgen gegen 4 Uhr auf der Enghienstraße in Hoves (Provinz Hennegau) die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Zwei Menschen wurden bei dem Unfall getötet und mehrere verletzt, teilten die örtlichen Behörden mit.  Nach Angaben der Polizei muss die Geschwindigkeit des Fahrzeugs zum Zeitpunkt des Unfalls sehr hoch gewesen sein.

Insgesamt elf Personen befanden sich in dem Kleinbus einer Reinigungsfirma. Das Fahrzeug kam aus Soignies und fuhr Richtung Enghien, wahrscheinlich um die Autobahn nach Brüssel zu nehmen. Der Bürgermeister von Silly, Christian Leclercq, wies darauf hin, dass es sich um junge Belgier ausländischer Herkunft handelt, von denen viele justizbekannt sind.

Der Fahrer musste aus dem Gefängnis entlassen werden und seinen Blutalkoholspiegel überprüfen lassen. Zwei Menschen wurden bei dem Unfall sofort getötet. Mehrere andere teilweise schwerverletzt in Krankenhäuser in der Region eingeliefert.

23-jähriger Fahrer stirbt nach Unfall

Bei einem Verkehrsunfall an der Grenze zwischen Zottegem und Brakel (Provinz Ostflandern) ist am Sonntagmorgen ein 23-jähriger Mann ums Leben gekommen, als sein Auto aus der Kurve flog. Sein 22-jähriger Beifahrer wurde schwer verletzt, ist aber nicht in Lebensgefahr. Dass bestätigte die Staatsanwaltschaft Ostflandern.

Der Unfall ereignete sich am Sonntagmorgen gegen 5.45 Uhr in der Brakelstraat in Zottegem. Ein 23-jähriger Mann fuhr mit dem Auto in Richtung Brakel, als er aus bisher unbekanntem Grund die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Der Mann starb auf der Stelle. Der 22-jährige Passagier wurde schwer verletzt, ist aber nicht in Lebensgefahr. Die Staatsanwaltschaft hat einen Verkehrssachverständigen einberufen.

"Es ist möglich, dass der Unfall durch überhöhte Geschwindigkeit verursacht wurde, aber das wird noch untersucht", erklärte Annelies Verstraete von der Staatsanwaltschaft Ostflandern. "Die ersten Ergebnisse haben bereits gezeigt, dass keine anderen Fahrzeuge in den Unfall verwickelt sein dürften.“