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Eine Mauer zum Gedenken an Polizisten, die seit 2001 im Dienst gestorben sind

Die belgische Polizei gedachte am Samstag in Brüssel der 27 Männer und Frauen, die seit der Polizeireform von 2001 im Dienst ihr Leben verloren haben. Die Zeremonie fand in Anwesenheit des Ministers für Sicherheit und Inneres, Pieter De Crem (Foto), des Bürgermeisters der Stadt Brüssel, Philippe Close, des Generalkommissars der Bundespolizei, Marc De Mesmaeker, und des Leiters der Polizeizone Brüssel-Hauptstadt-Ixelles, Michel Goovaerts, statt. Familienmitglieder, die von diesen Todesfällen betroffen waren, nahmen an der Zeremonie teil.

„Jedes Mal waren es Menschen, deren tägliche Aufgabe, Mission und Berufung es war, Ihr Leben und unser Zusammenleben sicherer zu machen", sagte Minister Pieter De Crem. " Vor allem ging es immer um den Verlust eines Menschenlebens, eines Freundes, eines Partners, einer Mutter, eines Vaters...."

Mitten im so genannten „Polis Centers“, einem Ort, der täglich von hunderten Polizisten genutzt wird, wurde anschließend eine Gedenkmauer enthüllt. Sie enthält die Fotos, Namen und Funktionen der 27 Polizeibeamten, die in Ausübung ihrer Pflicht umkamen.

Die Namen jeder dieser Personen, die in Ausübung ihrer Pflicht starben, wurden von den Polizeivertretern laut vorgelesen, um ihren Respekt zu bekunden. Ein Erinnerungsbuch wurde ebenfalls geöffnet, damit diejenigen, die es wünschen, eine Nachricht in ihrem Gedächtnis hinterlassen können.

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