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Menschenkette in Brüssel fordert mehr Engagement im Kampf gegen die globale Erderwärmung

Rund 2.400 Menschen haben in Brüssel eine Protestaktion durchgeführt, um eine ambitioniertere Klimapolitik zu fordern. Anlass ist der Weltklimagipfel, der zur Zeit in Madrid stattfindet. Die Teilnehmer mussten sich an bestimmten Orten versammeln. Die Gruppen verteilten sich dann von dort aus zu einem anderen Punkt, um eine lange Menschenkette um den Königspalast und das Parlament zu bilden. 

"Mein Sohn ist 7 Jahre alt geworden. 2050 wird er 37 Jahre alt sein. Wir müssen gemeinsam handeln, wir alle", sagte eine Kundgebungsteilnehmerin. "Wir wollen eine inspirierende Regierung, mit guten Ideen und einer Vision", sagte ein Mann. "Anscheinend hören die Politiker nicht zu. Wir sind schon seit einiger Zeit auf der Straße. Es ist wichtig, weil wir nicht mehr viel Zeit haben und wir drastische Maßnahmen brauchen", sagte ein anderer Demonstrant.

Unterdessen setzt der flämische Energie- und Umweltminister Zuhal Demir ihre Bemühungen um den Abschluss des flämischen Klimaplans fort. Der hätte am vergangenen Freitag vorgestellt werden sollen, aber die Pressekonferenz wurde abgesagt. Der Plan dürfte nun morgen vorgestellt werden. Demir sagte, sie wolle nicht ohne korrekt durchgerechneten Plan zur Klimakonferenz nach Madrid reisen.

James Arthur Photography
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