Flanderns Energieministerin verweigert Windkraftanlage an der E40 eine Genehmigung

Flanderns Landesenergieministerin Zuhal Demit (N-VA) lehnt einen Antrag auf eine Umweltverträglichkeitsstudie für den Bau einer Windkraftanlage entlang der Autobahn E40 ab. Dort war in der Nähe von Bierbeek, Boutersem, Tienen und Hoegaarden in der Provinz Flämisch-Brabant der Bau von 16 Windrädern geplant, doch alle betroffenen Gemeinden gaben ein negatives Gutachten ab.

Die vier betroffenen Gemeinden führten für ihre Ablehnung nicht nur eine Lärmbelästigung durch die Windräder an, sondern auch negative Folgen durch den sogenannten „Schlagschatten“ durch die 16 rund 150 Meter hohen Windräder mit ihren jeweils drei Rotoren. Energieministerin Demir folgte mit ihrer Entscheidung der Ansicht der vier Gemeinden und lehnte das Projekt, bzw. die dazu gehörende Umweltverträglichkeitsstudie ab.

Die N-VA-Abgeordnete im flämischen Landesparlament Allessia Claes (N-VA) sagte dazu, dass das Thema Lärmbelästigung im Rahmen des schlussendlichen Antrags nicht gründlich untersucht worden sei und deshalb habe die Ministerin auch nicht mit Sicherheit beurteilen können, welche Folgen das Projekt für die Umwelt letztendlich habe.

Das Unternehmen, dass diese Windkraftanlage an der E40 betreiben will, kann noch in Berufung gehen. „Die Gemeinderäte sind aber nicht gegen erneuerbare Energien, im Gegenteil. Doch dies muss auf eine gerechte und realistische Art und Weise umgesetzt und getragen werden können, so Claes weiter gegenüber dem VRT-Regionalsender Radio 2/Flämisch-Brabant.   

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