Drogenkrieg in Antwerpen: Von Kriminellen und Polizei gesuchter Gangster inszeniert eigenen Tod

Zum zweiten Mal in nur kurzer Zeit hat der sowohl vom kriminellen Milieu, als auch von der Polizei gesuchte Gangster Gabriel C. versucht, seinen eigenen Tod zu inszenieren. Diesmal versuchte er dies mit einem gestellten Foto, was jedoch rasch auffiel.

Gabriel C. soll 1,2 Tonnen Kokain aus Lateinamerika, dass über den Hafen von Antwerpen nach Europa geschmuggelt wurde, schlicht und einfach unterschlagen haben, um zu versuchen, dieses selbst zu verkaufen. Seit Wochen bedroht die Bande, der dieses Kokain gehört, C. Unter Druck zu setzen, in dem sein Umfeld - Familie, Freunde, Geschäftspartner - bedroht wird.

Explodierende Handgranaten, Schüsse aus Kalaschnikows auf Wohnungen und Häuser uvm. lassen keine Zweifel daran, dass die Sache ernst genommen werden muss. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass es hier auch zu Toten kommt. Jetzt versucht Gabriel C. offenbar erneut, sein Ableben zu inszenieren. Er verbreitete ein Foto von sich in den sozialen Netzwerken, auf dem sein Gesicht zu erkennen ist. Dieser scheint rot und blau geprügelt zu sein und weist auch Schnittwunden auf.

Das Ganze soll wohl bedeuten, dass er von einer albanischen Drogenbande gefoltert und ermordet wurde. Freund und Feind sind sich allerdings darin einig, dass dies ein gefaktes Foto ist... Schon einmal hat Gabriel C. versucht, als tot zu gelten. Vor einigen Monaten hatte ein Polizeibericht aus dem afrikanischen Land Gambia angedeutet, dass der Gesuchte dort bei einem Badeunfall ums Leben gekommen ist. Doch nur kurze Zeit später wurde Gabriel C. im Antwerpener Ortsteil Borgerhout gesehen - mit blonder Perücke und blonden Wimpern...