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Zehn Parteien schließen sich "Pakt für Belgien" an

Zehn politische Parteien haben sich dem "Pakt für Belgien" angeschlossen, einer Initiative der gemeinnützigen Organisation Bplus, die sich für "ein föderales und erneuertes Belgien" einsetzt.

Dieser Pakt enthält acht wichtige Grundsätze, die nach Ansicht von Bplus als Ausgangspunkt für jede künftige Staatsreform dienen sollten. Er schlägt unter anderem vor, "das Wissen und Lernen der anderen Landessprachen zu fördern", fordert auf, über die Struktur des Staates in "langfristiger Perspektive" nachzudenken und präzisiert, dass "die Reföderalisierung bestimmter Kompetenzen kein Tabu ist".

"In dieser Zeit der neuen institutionellen Turbulenzen" hat Bplus diesen Text an die Präsidenten aller politischen Parteien geschickt, die Vertreter im Parlament haben, mit Ausnahme von Défi, Vlaams Belang und N-VA.

Alle angesprochenen Parteien reagierten positiv auf diesen Aufruf. Kristof Calvo (Groen), Gilles Vanden Burre (Ecolo), Tim Vandeput (Open VLD), Gaëtan Van Goidsenhoven (MR), Nabil Boukili (PTB), Sofie Merckx (PVDA), Ludwig Vandenhove (SP.A), Christophe Lacroix (PS), Alain Raviart (CDH) und Bianca Debaets (CD&V) haben diese Vereinbarung am Dienstag im Namen ihrer Partei offiziell unterzeichnet.