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Zunahme beim Onlinehandel - Paketrekorde bei der Post

In den ersten neun Monaten des bald zu Ende gehenden Jahres 2019 verbuchte der Onlinehandel, auch E-Commerce genannt, eine Umsatzzunahme um 6 % im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum. Die Ausgaben der belgischen Verbraucher bei Anschaffungen über das Internet steigen seit 5 Jahren in Folge, so das belgische Wirtschaftsministerium. Kein Wunder, dass die belgische Post (Bpost) gerade auch zur Weihnachtszeit Paketrekorde bricht.

Alleine in den beiden Sommermonaten Juli und August wurden Waren und Dienstleistungen in Höhe von 26,5 Mio. € von Kunden in Belgien im Internet bestellt. Das stellte eine Zunahme um knapp 10 % im Vergleich zum Sommer 2018 dar. Natürlich betraf dies in erster Linie Flugtickets und Hotelbuchungen, sowie Pauschalreisen und Eintrittskarten für Events aller Art.

Doch auch reine Ankäufe von Produkten aller Art und Verwendung steigen weiter in Belgien. Flamen kaufen im Internet pro Monat für durchschnittlich 794,50 €. Das ist auffallend mehr als bei Einwohnern der Region Brüssel-Hauptstadt oder der Wallonie, wo dieser Durchschnitt gleich bei 660,90 € liegt.

Auch für die Post bedeutet diese Entwicklung mehr Arbeit

Neben den verschiedenen privaten Zustelldiensten profitiert auch die belgische Post, Bpost, von diesem Phänomen. Derzeit, auf dem Höhepunkt des Weihnachtsgeschäfts, behandeln die Postmitarbeiter in den Verteil- und Vertriebszentren rund 480.000 Päckchen und Pakete pro Tag.

Das Ganze fand seinen Anfang am 2. Dezember im Rahmen des „Black Friday“ und geht bis Ende Dezember voraussichtlich auf rund 440.000 Sendungen zurück. Der Anstieg gegenüber „normalen“ Arbeitstagen beträgt bei Bpost im Dezember etwa 60 % des Normalaufkommens. Für den Jahreswechsel stellte die belgische Post zusätzlich 1.900 Zeitarbeitskräfte ein. 

Jonas Hamers / ImageGlobe