Bald nur noch 200 Soldaten im Straßenbild Belgiens?

Armee und Regierung besprechen derzeit einen Plan, nach dem die Zahl der Soldaten, die zur allgemeinen Sicherheit im Straßenbild patrouillieren, auf permanent 200 Mann reduziert werden soll. Die Soldaten gehören seit 2015 zum Straßenbild in Belgien und werden in erster Linie an sensiblen und neuralgischen Orten eingesetzt.

Seit 2015, genauer seit dem Anschlag auf das Satiremagazin Charlie Hebdo und seit dem Ausheben eines islamistischen Terrornetzwerks in Verviers (Provinz Lüttich), patrouillieren Soldaten zur Verstärkung der belgischen Bundespolizei durch die Straßen unseres Landes.

Sie bewachen z.B. die wichtigsten Bahnhöfe, Gerichtsgebäude, Einkaufsstraßen und andere neuralgische Orte mehr. Sie tragen auch zum allgemeinen Sicherheitsgefühl der Menschen in den Stadtzentren bei, was durchaus nicht zu unterschätzen ist.

Derzeit wird die Operation „Vigilant Guardian“ von 420 Soldaten und zusätzlichen 94 Mann zur sofort einsetzbaren Reserve eingesetzt, wie Belgiens geschäftsführender Verteidigungsminister Philippe Goffin (MR) im Verteidigungsausschuss des belgischen Bundesparlaments angab.

Doch es wird darüber diskutiert, die Zahl auf 200 Soldaten plus 100 sofort einsetzbare Reservesoldaten zu reduzieren. An wann das sein könnte, ist bisher noch nicht bekannt.