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Hacker stehlen private Daten aus einer Polizeihochschule in Ostflandern

Die Staatsanwaltschaft von Ostflandern hat nach dem Hacking der Polizeiakademie in dieser Provinz Ermittlungen eingeleitet. Den Hackern gelang es, in die Website der Schule einzubrechen und mehr als hundert Adressen, Handynummern und Bankkonten von Richtern und leitenden Polizeibeamten, die dort unterrichten, zu stehlen. Die Tageszeitungen Het Nieuwsblad und De Standaard berichteten am Montag darüber.

Die Straftat ereignete sich bereits im vergangenen Frühling. PAULO, die Polizeihochschule Ostflandern, hat eine Website, die von einem externen Unternehmen betrieben wird. "Und wahrscheinlich ist das Hacken dort geschehen", sagt Paul Schelleman, Leiter des Datenschutzes in der Provinz Ostflandern.

"Aber da die Hacker keine Spuren hinterlassen haben, haben wir das erst viel später bemerkt und konnten erst dann die Polizei informieren."

Nicolas Paelinck, Präsident des Ständigen Ausschusses der lokalen Polizei, hofft, "schnell mehr Deutlichkeit zu erhalten, damit wir uns ein Bild vom Ausmaß der Schäden machen können". Die Staatsanwaltschaft wollte sich zu dem Fall nicht äußern.

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