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Antwerpen: Hafenarbeiter finden 1,3 Tonnen Kokain in Container

Kurz vor Weihnachten wurde eine Lieferung von 1,3 Tonnen Kokain in einem Container im Antwerpener Hafen entdeckt. In diesem Container, der dort gelöscht werden sollte, wurde offiziell Kaffee transportiert. Doch unter den Bohnen befand sich Kokain, dass Mitarbeiter eines dort ansässigen Logistikunternehmens entdeckten, als sie den Kaffee entladen sollten. 

Die Staatsanwaltschaft von Antwerpen teilte am Dienstag mit, dass die Drogen, die unter den Säcken mit den Kaffeebohnen versteckt waren, von Mitarbeitern eines im Antwerpener Hafen aktiven Logistikunternehmens entdeckt wurden. Diese alarmierten sofort die Polizei.

Der Container kam über den Hafen von Le Havre in Nordfrankreich aus Brasilien nach Antwerpen. Wer die Auftraggeber und die Empfänger dieses Kokainschmuggels sind, ist bislang völlig unklar. Die Staatsanwaltschaft leitete sofort die entsprechenden Ermittlungen ein.

Die 1,3 Tonnen Kokain haben nach Angaben der belgischen Nachrichtenagentur Belga alleine schon auf dem belgischen Drogenmarkt einen Straßen- und Verkaufswert in Höhe von bis zu 68 Mio. €.