Daniel Deusser gewinnt das WM-Springen von Mechelen

Der in Flandern lebende deutsche Springreiter Daniel Deusser (Foto) hat nach 2013 zum zweiten Mal in seiner Laufbahn das WM-Springreitturnier von Mechelen (Provinz Antwerpen) gewonnen. Für Deusser ist ein Sieg in Mechelen so etwas wie ein Heimsieg, denn er ist der Schwiegersohn des verstorbenen Organisators des Weihnachtsspringen dort in der Nekkerhal, Eric Wauters, dessen Familie dieses Jumping weiter veranstaltet.

Deusser gewann das WM-Springen auf „Killer Queen“ vor dem Schweizer Pius Schwizer auf „Cortney Cox“ und dem Belgier Wilm Vermeir auf „IQ van het Steentje“. Vierter wurde ein weiterer Deutscher, nämlich Christian Kukuk auf „Quintino“. Diese vier Springreiter absolvierten ihren Parcours vor ausverkauftem Haus - 8.000 Zuschauer - mit Null Fehlerpunkten. Deusser war mit einer Zeit von 41“37 weitaus schneller als seine Konkurrenz.

Gleich drei Belgische Reiter nahmen am finalen Stechen dieses anspruchsvollen Tourniers teil: Wilm Vermeir, Olivier Philippaerts und Jos Verlooy. Vermeir wurde in einer Zeit von 45“16 noch knapp Dritter. Philippaerts wurde auf „H&M Legend of Love“ sechster in einer Zeit von 41“52, leistete sich aber 4 Strafpunkte. Verlooy kam in 42“73 ins Ziel, hatte aber 8 Strafpunkte auf dem Konto.

Daniel Deusser sagte nach dem Turnier: „Das ist das zweite Mal, dass ich in Mechelen gewinne. Das ist ein bisschen mein Heimturnier. Der Druck ist höher, doch das macht mich auch besonders stolz….“ Deusser hatte die Unterstützung von den zahlreichen Zuschauern aus der eigenen Stadt in der Nekkerhal in Mechelen, die mit rund 8.000 Zuschauern prall gefüllt war.