Wir wünschen allen ein gesundes und glückliches Neues Jahr 2020!

Die VRT begann das neue Jahr feierlich mit einem Live-Countdown zum Feuerwerk, das über der Schelde in Antwerpen gezündet wurde.

In Antwerpen kamen zehntausende Zuschauer zu den Kais an der Schelde, um sich das Feuerwerk zur Jahreswende anzusehen. Die Party lief dort reibungslos ab.

Anderswo in der Stadt gab es ein paar Zwischenfälle. Zum Beispiel zerstörte eine Rakete ein Spielbüro und die Polizei musste bei Unruhen in Deurne eingreifen. "Etwa dreißig Leute wurden verhaftet. Es war eine hektische Nacht für die Einsatzkräfte", so der Polizeisprecher Sven Lommaert.

Laden Video-Player ...

Fast 60.000 Zuschauer beim Feuerwerk am Atomium in Brüssel

In Brüssel kamen zwischen 50.000 und 60.000 Menschen zum Heysel, wo am Fuße des Atomiums ein großes Feuerwerk veranstaltet wurde. Dies geht aus einer Schätzung der Polizei hervor.

Im letzten Jahr waren 57.000 Menschen anwesend, im Jahr davor waren es 40.000. Damals wurde zum ersten Mal ein großes Feuerwerk am Atomium organisiert. Das Gelände ist in vier große Zugangszonen unterteilt und hat eine Kapazität für ca. 70.000 Personen.

Die Feier am Atomium auf dem Heysel-Gelände begann um 21.30 Uhr. Ein DJ mixte die Hits des letzten Jahres mit zeitlosen Tanzstücken. Um Mitternacht wurde das Publikum mit einem Feuerwerk und einer 18-minütigen Musikshow unterhalten. Der Bürgermeister von Brüssel, Philippe Close, war einer der Anwesenden.

Brüsseler Polizei verhaftet mehr als 200 Personen, 1 Schwerverletzter

Die Brüsseler Polizei hat insgesamt mehr als 200 Personen verhaftet. In der Innenstadt von Brüssel war die Polizei massenhaft anwesend, um Vorfälle wie den letztjährigen in Molenbeek zu verhindern. Zum ersten Mal arbeiteten die sechs Polizeizonen in der Silvesternacht unter einem Kommando. Dies war bereits bei anderen Großveranstaltungen, wie dem Besuch des amerikanischen Präsidenten, geschehen.

Die Großveranstaltungen in Brüssel, wie das Feuerwerk auf dem Heysel, verliefen fast reibungslos. Anderswo in der Stadt gab es mehrere Zwischenfälle. Insgesamt wurden 211 Personen verhaftet.

"Das sind beeindruckende Zahlen, aber die Polizei hat an mehreren Stellen schnell eingegriffen", sagt Polizeisprecher Olivier Slosse. Man habe Probleme gar nicht erst eskalieren lassen, so der Polizeisprecher.

Die Vorfälle waren unterschiedlicher Art. Etwa 20 Fahrzeuge und etwa 75 Mülltonnen wurden in Brand gesteckt. Bei einer Messerstecherei in der U-Bahn-Station Beekkant wurde ein Mann lebensgefährlich verletzt. An anderer Stelle wurden im Laufe des Abends zwei Beamte leicht verletzt, konnten aber ihre Schicht fortsetzen. In Schaerbeek wurden fünf Menschen verletzt, als der Balkon, auf dem sie standen, einstürzte.

Laden Video-Player ...
Laden Video-Player ...

Zwischenfälle auch in anderen Städten

In Lüttich hat eine Gruppe von etwa 60 Personen während des Übergangs von alt zu neu Mülltonnen und einige Autos angezündet. Sie warfen Steine und Feuerwerkskörper, ein Bushaltehäuschen und die Fassade eines Zeitungsladens wurden zerstört. Bisher wurde eine Person verhaftet. Das Gericht führt eine Untersuchung durch.

Drohnenshow in Brügge nur ganz kurz

 Die Drohnenshow, die das traditionelle Feuerwerk in Brügge ersetzen sollte, lief größtenteils schief und dauerte nur wenige Minuten. Ein Teil der geplanten Show konnte aufgrund eines technischen Problems nicht stattfinden. Auch der Nebel sei mit Schuld daran gewesen.

Mit der Drohnenshow in Brügge hatte sich die Stadt für eine tier- und umweltfreundliche Alternative entschieden.