Seit Silvester verschwunden: Suche nach vermisstem Studenten in Vilvoorde

In Vilvoorde in Flämisch-Brabant in der Nähe von Brüssel wird seit dem Neujahrsmorgen mit Mann und Macht nach einem verschwundenen Studenten gesucht. Der 21-Jährige war von einer Silvesterparty im Saal „De Kruitfabriek“ in Vilvoorde nicht nach Hause gekommen. Das Gebäude befindet sich direkt am Ufer des Brüsseler Kanals (Foto). Die Soko „Vermisste Personen“ und die lokale Polizei von Vilvoorde suchen mit allen Mitteln nach dem jungen Mann. Sie werden dabei von dutzenden Freiwilligen unterstützt.

Schon am Neujahrstag wurde intensiv nach dem jungen Mann, der aus Vilvoorde selbst stammt und dort auch wohnt, gesucht. Doch dichter Nebel sorgte dafür, dass die Polizei nicht mit einem Hubschrauber mit Wärmekamera suchen konnte.

Während Taucher der Polizei das Ufer des Kanals vom Wasser her untersuchten, kämmten Polizisten und viele freiwillige Helfer das Ufer an Land ab - leider ohne Erfolg.

Im Laufe des Donnerstags wurde auch weiter im Umfeld der „Kruitfabriek“, in der Stadt und in der Umgebung gesucht und die Polizei konnte ihren Hubschrauber abheben lassen. Doch je länger die Suche dauert, je mehr schwindet die Hoffnung, den Studenten noch lebend zu finden.

Dieser Ansicht ist auch Alain Remue, der Leiter der Soko „Vermisste Personen“ der belgischen Bundespolizei. Am frühen Donnerstagnachmittag wurde die Suche an Land abgebrochen. Seit dem konzentrieren sich Polizei und Freiwillige auf den Kanal.

Die Polizei sucht den jungen Mann auch seit Bekanntwerden seines Verschwindens per Internet mit einem Aufruf zur Mithilfe, der sich auch an mögliche Zeugen richtet, z.B. an Leute, die ebenfalls in der „Kruitfabriek“ Silvester gefeiert haben.