Vilvoorde: Suche nach vermisstem Studenten für einige Tage ausgesetzt

Die Suche nach dem seit der Neujahrsnacht vermissten 21 Jahre alten Studenten Frederik Vanclooster (Foto) ist für einige Tage ausgesetzt worden. In den vergangenen Tagen suchten die Soko „Vermisste Personen“ der belgischen Bundespolizei, die Lokalpolizei von Vilvoorde (Flämisch-Brabant) und zahlreiche Freiwillige nach dem jungen Mann. Doch bisher verlief die Suche ergebnislos. Seit dem Abebben von Handy-Signalen gibt es keine Hinweise darüber, was mit Vanclooster in der Neujahrsnacht geschehen ist. 

Am Freitag hatte die Polizei ein weiteres Mal den Kanal Brüssel-Schelde abgesucht, an dessen Ufer die „Kruitfabriek“ von Vilvoorde liegt, wo der junge Mann bei einer Silvesterfeier zum letzten Mal von seinen Freunden gesehen wurde. Doch seit 3 Uhr am frühen 1. Januar fehlt quasi jede Spur von ihm. 

Alain Remue, der Leiter der Soko „Vermisste Personen“, gab am frühen Freitagnachmittag zu verstehen, dass eine weitere Suche jetzt keinen Sinn habe. Man werde ab Anfang der kommenden Woche die Suche an Land und um Kanal wieder aufnehmen. Dutzende freiwillige Helfer, darunter viele Freunde des Vermissten und Pfadfindergruppen aus dessen Heimatstadt Vilvoorde haben die Polizei bei der Suche an Land unterstützt.

Die Polizei setzte einen Hubschrauber und Schlauchboote mit Wärme- und Sonarkameras ein - ohne Erfolg. Am Freitag wurde noch einmal dort gesucht, wo man bereits war und zwar mit neuen Beamten und mit frischen Augen - ohne Ergebnis. Alain Remue gab an, dass mit jeder Stunde, in der nichts gefunden wird, die Hoffnung schwinde. Das habe er auch mit den Eltern des 21-Jährigen besprochen: „Würde Frederik hier in der Gegend sein, dann hätten wir ihn gefunden…“