Mehr Pannenfälle der Belgier im letzten Skiurlaub

Die Belgier haben in den letzten Weihnachtsferien sehr unter dem Streik bei der französischen Bahn gelitten. Dies zeigen die Zahlen der Automobilverbandes VAB. Die guten Schneeverhältnisse führten zudem dazu, dass mehr Belgier in letzter Minute mit dem Auto in den Skiurlaub fuhren und sich die Anzahl der Autopannen dadurch erhöhte.

Die Notrufzentrale der VAB hat in Frankreich ein Viertel mehr Akten wegen Pannenfällen angelegt als im letzten Jahr. Das liegt vor allem daran, dass mehr Belgier als üblich mit dem Auto in den Urlaub gefahren sind, sowohl in den Skiurlaub als auch zu Städtereisen. Infolge des Bahnstreiks in Frankreich wurde auf den Zug verzichtet.

"Die Touristen wurden auf unterschiedliche Weise von dem Streik betroffen", sagt Joni Junes vom Verband VAB. "Einige Urlauber, die ursprünglich mit dem Zug zurückkehren wollten, mussten nach Alternativen suchen. Andere hatten eine Autopanne und Schwierigkeiten nach Hause zu kommen, weil eine Rückfahrt mit dem Zug nicht möglich war. Es gab auch nur sehr wenige Rückflüge. Und die Mietwagen wurden alle von den Franzosen selbst benutzt."

Mehr Autopannen

Aufgrund der guten Schneeverhältnisse und des sonnigen Wetters in den Skigebieten sind viele Belgier in letzter Minute mit dem Auto in den Skiurlaub gefahren. Dadurch hat sich auch die Zahl der Autopannen erhöht. "In Österreich wurde der VAB 40 Prozent mehr um Hilfe gerufen als im Vorjahr", so Junes auch noch. "Österreich ist das beliebteste Skiziel der Belgier in den Weihnachtsferien.