Vilvoorde legt Kondolenzbuch für Frederik Vanclooster aus

Nach dem Tod des 21-jährigen Frederik Vanclooster hat die Stadt Vilvoorde in Absprache mit seinen Eltern und der Kruitfabriek am Montag gegen 15.30 Uhr ein Kondolenzbuch ausgelegt, in dem jeder eine Nachricht über den verstorbenen jungen Mann hinterlassen kann. Das hat der Bürgermeister, Hans Bonte, bekannt gemacht.

"Das Kondolenzbuch befindet sich in der Kruitfabriek, die wegen dieses dramatischen Ereignisses diese Woche Montag, Mittwoch und Freitag von 14 bis 19 Uhr ihre Türen öffnet", so Bonte. Der junge Mann hatte in der Kruitfabriek den Jahreswechsel gefeiert. Es ist der Ort am Kanal, an dem  Frederik gegen 3 Uhr morgens spurlos verschwand. Seine Leiche wurde am Sonntagmorgen etwa 30 Meter entfernt im Willebroek-Kanal gefunden.

Am Montagnachmittag haben Schüler (Foto oben) aus Frederik Vancloosters ehemaliger Sekundarschule einen Umzug zur Kruitfabriek veranstaltet. Dort legten sie zu Ehren des 21-Jährigen Blumen nieder.

Ein unglücklicher Sturz

Die Staatsanwaltschaft von Halle-Vilvoorde hat am Montag aufgrund der ersten Ergebnisse der Autopsie mitgeteilt, dass die wahrscheinliche Todesursache von Frederik Vanclooster Ertrinken sei. Am Leichnam des 21-Jährigen seien keine Spuren von Gewalt gefunden worden und er sei auch noch im Besitz all seiner persönlichen Gegenstände gewesen, so die Staatsanwaltschaft.

Die Staatsanwaltschaft von Halle-Vilvoorde ist der Ansicht, dass es keinen Grund gebe, einen verdächtigen Todesfall zu vermuten. "Alle Anzeichen deuten auf einen unglücklichen Sturz hin", so die Staatsanwältin Ine Van Wymersch.

Vilvoorde will die Umgebung des Kanals besser schützen

Vilvoorde, das Flämische Wasserstraßenamt und Matexi, Eigentümer der Kruitfabriek, die an den Willebroek-Kanal grenzt, erwägen nun einen besseren Schutz der Kanalumgebung. Um das Gebiet besser zu schützen, "haben wir Experten kontaktiert, die derzeit einen Termin für ein Treffen suchen", so der Bürgermeister von Vilvoorde, Hans Bonte, am Montag.