Belgiens Banken warnen: Falsche SMS-Berichte von Card Stop im Umlauf

In den vergangenen Tagen wurden in Belgien SMS-Berichte versendet, die als Absender Card Stop haben (Foto). Das ist das Alarmsystem, das man anrufen soll, wenn Bank- oder Kreditkarten gestohlen oder verloren worden sind. In diesen SMS-Berichten wird darum gebeten, seine Bankkarte zu deblockieren. Doch der belgische Bankenverband Febelfin und das Betreiberunternehmen für elektronischen Zahlungsverkehr, Worldline, warnen jetzt. Diese SMS-Nachrichten sind eine gefährliche Betrugsmasche.

Die belgischen Banken und andere Verbände und Einrichtungen, die mit dem hiesigen Bankenwesen zu tun haben, warnen vor betrügerischen SMS-Berichten, die seit einigen Tagen landesweit im Umlauf sind. Angeblich stammen diese Meldungen von Card Stop. Das ist ein System, bei dem man sich meldet, wenn man eine Bank- oder Kreditkarte entweder verloren oder gestohlen bekommen hat.

Doch die Meldungen, um die es hier geht, stammen nicht von Card Stop. Im Gegenteil. Hierbei handelt es sich um eine perfide Betrugsmasche, die per Link auf eine falsche Webseite führt, auf der die angesprochenen Personen ihre Bank- und Kreditkartenangaben weitergeben sollen.

Die Banken warnen vor einem desaströsen Resultat, wenn man sich darauf einlässt, nämlich das alle Konten leergeräumt werden. Der gesamte Sektor erinnert noch einmal daran, dass eine Bank oder ein Dienstleister, wie Card Stop, seine Kunden niemals per SMS und Email oder über die sozialen Medien um die Angabe von Kunden- oder Bankdaten bitten würde.

Wer sich doch darauf eingelassen hat, soll sich schleunigst bei der Polizei melden und Anzeige erstatten. Vorher aber sollte man alle Karten bei Card Stop (www.cardstop.be) oder über die Telefonnummer 070 344 344 sperren lassen, bzw. seine Kartencodes ändern.