Invision

Belgischer Filmpreis für den Donnersmarck-Streifen "Werk ohne Autor"

Der Film „Werk ohne Autor“ von dem deutsch-österreichischen Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck (Archivfoto oben) ist mit dem Großen Preis 2020 des belgischen Verbandes für Filmkritik (UFK) ausgezeichnet worden. Die Jury war voll des Lobes über diesen Streifen. Der UFK zeichnete auch dieses Jahr wieder zahlreiche  weltweit erschienene Filme aus. 

Der Große Preis der belgischen Filmkritik ging dieses Jahr an „Werk ohne Autor“ von Florian Henckel von Donnersmarck. Der UFK schätzt diesen Streifen, in dem der deutsche Schauspieler Tom Schilling die Hauptperson Kurt Barnert verkörpert, für seine „grandiose Darstellung des Deutschlands des 20. Jahrhunderts und des Stellenwerts der Kunst in den ideologischen Umwälzungen während dieser turbulenten Periode.“

Die anderen Filme, die im Finale für diese Auszeichnung standen, waren „Joker“ von Todd Phillips, der Netflix-Streifen „Marrage Story“ von Noah Baumbach, „Les Miserables“ von Ladj Ly und „Parasite“ von Bong Joon-Ho, der schon die „Goldene Palme“ gewonnen hatte.

Der Berufsverband für Filmkritik, gegründet 1954, arbeitet mit Filmkritikern aus allen Landesteilen in Belgien und zeichnete in den vergangenen Jahren einige besonders starke Filme aus, wie „Cold War“ von Pawel Pawlowski, „Carol“ von Todd Haynes oder auch „Sol of Saul“ von Lazlo Nemes.

Der UFK vergab auch den Cavens-Preis für den besten belgischen Film des Jahres 2019. Diese Auszeichnung ging an „Nuestras Madres“ des belgisch-guatemaltekischen Cineasten César Diaz.