BELGA/VAN ASSCHE

Die Genter Floralien gehören jetzt zum flämischen immateriellen Kulturerbe

Alle fünf Jahre finden in der ostflämischen Metropole Gent die Floralien statt, ein wahres Fest für Liebhaber von Blumen- und Pflanzenpracht. Diese Floralien wurden jetzt in die Liste des immateriellen Kulturerbes des belgischen Bundeslandes Flandern aufgenommen. Die Genter Floralien bestehen bereits seit 1873 und haben mittlerweile ein internationales Renommee erlangt. Auch dieses Jahr finden wieder Floralien statt. 

Flanderns Landeskulturminister und Ministerpräsident Jan Jambon (N-VA) beschloss jetzt, die Genter Floralien in die flämische Inventarliste für immaterielles Kulturerbe aufzunehmen. Von einer solchen regionalen Anerkennung profitieren Veranstaltungen, Bräuche, Traditionen und Praktiken, die bereits seit Jahrzehnten oder Jahrhunderten bestehen.

„Für uns ist dies eine große Anerkennung. Wir arbeiten hart daran. Es ist also für uns sehr wichtig, diese Erkennung zu erhalten. Wir sind eine flämische Organisation und sind stolz darauf, diese Ankerkennung zu bekommen.“, sagte Bart Vandesompele, der PR-Verantwortliche der Floralien.

Für die Veranstalter, die in den vergangenen Jahren einiges dafür getan haben, dass die Floralien über die Grenzen des Landes hinaus immer bekannter wurden. Inzwischen können die Organisatoren auch auf Nachwuchs zählen, denn Gartenbau wird auch für die jüngeren Generationen wieder populär.

Die Floralien von Gent bestehen bereits seit 1873 und werden von der Königlichen Gesellschaft für Landwirtschaft und Pflanzenkunde der Stadt veranstaltet. Inzwischen dauert dieses international bekannte Event 10 Tage. Sie zeigen die jüngsten Kreationen von Floristen, Dekorateuren, Zierpflanzenzüchter, Gartenbauarchitekten und anderen Künstlern. Dieses Jahr finden die Genter Floralien unter dem Motto „Mein Paradies, ein mondäner Garten“ vom 1. bis zum 10. Mai einschließlich statt (www.gentsefloralien.be).