Belgiens Großbanken wollen ein einheitliches Netz von Bankautomaten einführen

Die vier in Belgien am Markt aktiven Großbanken KBC, Belfius, ING und BNP Paribas Fortis werden gemeinsam ein einheitliches Netz von Bankautomaten einführen. Ziel ist, mit diesem gemeinsamen Ansatz Kosten zu sparen aber gleichzeitig das Netz der Bankautomaten besser im Land zu verteilen. Die eigenen Bargeldautomaten in oder bei den Banken selber sollen im Zuge dessen abgebaut werden.

Die Großbanken haben abgesprochen, dass ihr Netzwerk dafür sorgen soll, dass 95 % der Bevölkerung in absehbarer Zeit einen Bankautomaten zur Verfügung haben sollen, der in höchstens 5 km Entfernung liegen darf. In größeren Städten soll die Dichte natürlich höher sein. Diese neuen einheitlichen und „neutralen“ Bankautomaten sollen möglichst außerhalb von Banken und Bankfilialen angebracht werden.

Die belgischen Banken nahmen sich das niederländische System zum Vorbild, wo die knallgelben Automaten, „geldmaat“ genannt, mittlerweile fast überall zu finden sind.

Im Prinzip soll das Netzwerk für eine bessere Verteilung von Bank- und Bargeldautomaten sorgen. Überall im Land gibt es Dörfer, in denen kein solcher Automat zu finden ist. Die ersten allgemeinen Bankautomaten sollen bereits Mitte des kommenden Jahres zur Verfügung stehen. Sie bieten sowohl die Möglichkeit, Geld abzuheben, als auch einzuzahlen.