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Hochschule wappnet Unternehmen und Organisationen gegen Hackerangriffe

Die VIVES-Hochschule für angewandte Wissenschaften, die in Flandern mehrere Standorte in verschiedenen Städten unterhält, will Unternehmen, Organisationen, Vereinigungen und Behörden im Kampf gegen Hacker und andere Cyberkriminelle trainieren. Seit einigen Tagen machen Meldungen von Hackerangriffen in Flandern die Runde, nach denen Unternehmen verschlüsselt werden und ein Lösegeld zahlen sollen, um ihre Systeme wieder freizubekommen. 

VIVES arbeitet derzeit an einem zwei Jahre dauernden Forschungsprojekt, aus dem eine praktische und praxistaugliche Ausbildung zur Absicherung gegen Hacker und auch gegen Phishing entstehen soll. Diese Ausbildung wird als App entwickelt und soll einfach gestaltet sein.

Nicht zuletzt haben einige Hackerangriffe, über die in den vergangenen Tagen in den Medien berichtet wurde, für einen deutlichen Bedarf an Hilfe in solchen Fällen gesorgt. Zuletzt wurde eine Webei- und Maschinenbauunternehmen und eine Baudfirma von Hackern heimgesucht, die deren Daten und IT-Systeme verschlüsselten und nur gegen ein Lösegeld wieder freigeben wollen.

Die VIVES-Hochschule wird ihr System in einer ersten Phase bei ihren Studenten im Bereich Office Management testen. Die VIVES-Hochschule begründet ihr Projekt gegen Hacker und Phishing auch damit, dass dieses kriminelle Phänomen nicht zuletzt auch für substanzielle wirtschaftliche Verluste sorgt.