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Brüssels Museen haben mit 4,2 Millionen Besuchern ein Rekordjahr hinter sich

Das Jahr 2019 war für die Museumslandschaft in der Region Brüssel-Hauptstadt so erfolgreich wie nie. Mit einer Rekordzahl von 4,2 Millionen Besuchern auf Jahrbasis konnten die verschiedenen Museen ihren Ticketverkauf um gut 25 % gegenüber 2018 steigern, wie „Brussels Museums“ meldet, der Dachverband für über 100 Museen in der belgischen Hauptstadt. 

Die Museen, die im vergangenen Jahr die meisten Besucher begrüßen konnten, waren die Königlichen Museen für Schöne Künste (siehe nebenstehenden Beitrag) mit einem Anstieg um mehr als 60 %, das Museum für Naturwissenschaften (Foto), das auch gerne das „Dinosaurier-Museum“ genannt wird, das Parlamentarium, also das Besucherzentrum des Europäischen Parlaments sowie das belgische Comic-Museum und das Haus der Europäischen Geschichte. 

In diesem Zusammenhang teilte der Brüsseler Tourismus-Verband Visit.Brussels mit, dass auch der Fremdenverkehrs-Sektor 2019 ein Rekordjahr verbuchen konnte, denn hier wurden letztes Jahr 9,4 Millionen Übernachtungen gebucht. „Diese touristischen Erfolge und die ausgezeichneten Ausstellungen des vergangenen Jahres tragen zur neuen Blüte der Brüsseler Museen bei“, heißt es dazu beim Museumsverband der Hauptstadt.

Mit mehreren Rahmenveranstaltungen in den und rund um die Museen in Brüssel wurden ebenfalls zehntausende Besucher erreicht. Dabei halfen Events, wie „Museum Night Fever“ oder die „Brussels Museums Nocturnes“. Der Museumsverband hat sich zum Ziel gesetzt, die Kultur in der belgischen Hauptstadt noch mehr zu öffnen, zugänglicher zu machen und auch partizipativer zu gestalten.