Die WWF-Spendenaktion für Australien erweist sich als sehr erfolgreich

Die Spendenaktion zugunsten der Natur und der Tierwelt in den von heftigen Bränden heimgesuchten Regionen in Australien, die der Naturschutzverband WWF Belgien initiierte, erweist sich als ein großer Erfolg. Noch am Montag wurde eine Spendensumme von 260.000 € genannt. Inzwischen sind weitere 100.000 € hinzugekommen.

Den schweren Busch- und Waldbränden in Australien fielen bisher rund 12 Millionen Hektar Land zum Opfer. Bisher verloren 28 Menschen dabei ihr Leben, darunter auch Feuerwehrleute. Doch auch schätzungsweise über eine Milliarde Tiere kamen im Feuer um. Besonders betroffen sind Vögel, Kängurus und Koalas. Bei verschiedenen weniger häufig vorkommenden Tierarten gehen Biologen davon aus, dass diese auch durch die Brände ausgestorben sein könnten.

Die Fernsehbilder von verletzten oder an schweren Verbrennungen leidenden Tieren in Australien haben auch in Belgien für eine Spendenbereitschaft gesorgt. Der belgische Ableger des internationalen Tier- und Naturschutzverbandes WWF lancierte einen solchen Spendenaufruf und konnte innerhalb von knapp anderthalb Wochen rund 360.000 € an Geldern einsammeln.

Rund 8.000 Menschen haben innerhalb von knapp anderthalb Wochen Summen von durchschnittlich bis zu 40 € an WWF Belgien überwiesen, was ein kleiner Rekord ist, wie eine Sprecherin des Naturschutzverbandes angab.

Die Mittel werden zunächst der Rettung von zahllosen verletzten Koalas zugutekommen. Die Tiere werden in den Katastrophengebieten eingesammelt und in Auffangstationen aufgepäppelt. Die Dürre setzt ihnen ebenso zu, wie die Hitze oder wie Wasser- oder Futtermangel. In einer weiteren Phase will der WWF Aufforstungs- und Renaturierungs-Programme unterstützen, mit denen versucht werden soll, wieder Lebensräume für Flora und Fauna in Australien zu schaffen.