Flämische Krebskampagne fährt Rekordbetrag von 35,9 Mio. Euro ein

Die flämische Krebsstiftung "Kom op tegen Kanker“ hat die Kampagne 2018-2019 mit einem Netto-Rekordumsatz von 35.943.987 Euro abgeschlossen. Dies gab die Organisation am Samstag während eines "Tages des Dankes" für Helfer und Freiwillige bekannt. Im Vergleich zur letzten Kampagne, im Zeitraum 2016-2017, ist es eine Steigerung von mehr als einem Viertel. Doch auch diese Kampagne war bereits mit über 28 Millionen Euro eine Rekordauflage.

Laut Geschäftsführer Marc Michils gebe es mehrere mögliche Erklärungen für den stets weiter zunehmenden Erfolg von ‘Kom op tegen Kanker‘. "Einerseits erleben viele Menschen Krebs aus nächster Nähe", so Michils. "Mit mehr als 41.000 Diagnosen pro Jahr in Flandern kennt jeder jemanden in seiner Umgebung, der mit der Krankheit konfrontiert wird. Andererseits lässt sich der Anstieg damit erklären, dass das gesellschaftliche Bedürfnis nach Solidarität immer größer wird".

Wer Geld für ‘Kom op tegen Kanker‘ spendet, weiß auch, wo es landet, heißt es in der Organisation. Die NGO arbeitet mit Expertenkomitees zusammen, die die Qualität, Durchführbarkeit und Relevanz der Vorschläge zur Verwendung der Gelder prüfen. Auch ehemalige Krebspatienten und ihre Angehörigen dürfen mitreden. "Die Zusammenarbeit zwischen Experten- und Patientengremien garantiert, dass die Projekte von hoher wissenschaftlicher Qualität sind und möglichst schnell einen Mehrwert für (ehemalige) Krebspatienten bieten", heißt es.

Am Dankeschön"-Tag im Antwerpener Elisabethzentrum durften 1.780 Helfer und Freiwillige am Samstag einem Auftritt von Niels Destadsbader beiwohnen, der zusammen mit Miguel Wiels den Kampagnensong '30 Jahre Kom op tegen Kanker' geschrieben hat. Und sie durften an Informationsveranstaltungen und Workshops teilnehmen.

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