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Flanderns Rotes Kreuz sucht dringend rund 40.000 Blutspender

Das flämische Rote Kreuz sucht in diesen Tagen einmal mehr Menschen, die dazu bereit sind, Blut oder Plasma zu spenden. Mit einem neuen Aufruf richten sich die Verantwortlichen potentiell jetzt auch an mögliche Spendergruppen. Das Motto des aktuellen Aufrufs lautet denn auch „Unser Dorf gibt“ („Ons dorp geeft“). In erster Linie geht es dem hiesigen Roten Kreuz darum, die ständig benötigten Blutreserven aufrecht zu erhalten.

Derzeit spenden rund 3 % aller Flamen regelmäßig Blut oder/und Plasma. Doch um die benötigten Reserven auf dem Stand zu halten, der durchschnittlich benötigt wird, soll die Zahl der Spendern auf flandernweit 4 % aller Einwohner erhöht werden. Statistisch gesehen besteht bei rund 70 % der Bevölkerung im belgischen Bundesland Flandern die Möglichkeit (um nicht das Risiko zu sagen), auf eine Blut- oder Plasmaspende angewiesen zu sein, so das Rote Kreuz.

Die Zahlen des Roten Kreuzes Flandern sind deutlich: 2019 waren 171.429 Blutspender registriert. Diese Zahl entspricht 3 % der Bevölkerung und soll bis spätestens 2021 auf ständig mindestens 214.286 Spender angehoben werden. Statistisch gesehen, braucht es in Flandern 4 % der Bevölkerung, um die Blut- und Plasmareserven auf einem nötigen Stand zu halten.

Konkret müssen also 42.857 neue Spender hinzugewonnen werden, wenn man den Stand 2019 als Basis zur Berechnung nimmt. Ob dies bis 2021 gelingen kann, ist die Frage der Fragen beim flämischen Roten Kreuz. Nicht zuletzt fallen auch Spender aus, z.B. weil sie älter werden oder weil sie selbst erkranken.

Der Aufruf innerhalb der neuen Kampagne des Roten Kreuzes, „Unser Dorf gibt“ („Ons dorp geeft“), ist deutlich: „Zusätzliche Spender sind bitternötig, um Menschen, die krank sind oder die schwer verletzt sind, mit Blut, Plasma oder Blutplättchen zu versorgen. Und um für jeden, der in Not gerät, da zu sein.“ 

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