PS-Parteichef Magnette will nicht mehr mit der N-VA verhandeln

In Sachen Regierungsbildung in Belgien deutet sich einmal mehr eine Situation an, die festgefahrener denn je ist: Der Vorsitzende der frankophonen Sozialisten PS, Paul Magnette (Foto links), hält weitere Verhandlungen mit den flämischen Nationaldemokraten N-VA für sinnlos: „Wir haben über 30 Versammlungen mit der N-VA gehabt. Das führte zu nichts.“ Man habe Vorschläge gemacht und Kompromisse auf den Tisch gelegt, doch die N-VA beharre weiter auf ihrem Programm. N-VA-Parteichef Bart De Wever (Foto rechts) twitterte davor noch, dass nur dann in eine belgische Bundesregierung gehen wolle, „wenn sie die absolute Macht“ bekäme. Vielleicht öffnet dies Wege für andere Koalitionen, doch rein rechnerisch ist die PS im frankophonen Landesteil für eine Mehrheitsbildung unumgänglich. 

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