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Nationaler Protest: Einige Störungen auf TEC- und MIVB-Netz

Aufgrund eines nationalen Protesttages, der an diesem Dienstag in Brüssel organisiert wird, sind einige Störungen auf dem Netzwerk der wallonischen Nahverkehrsgesellschaft TEC und der Brüsseler Nahverkehrsgesellschaft MIVB möglich.

In Brüssel sind die U-Bahnlinien 1, 5 und 6 in Betrieb, so dass alle U-Bahnhaltestellen bedient werden, heißt es bei der flämischen Nahverkehrsgesellschaft MIVB. Die Straßenbahnen verkehren auf den Hauptlinien, jedoch mit reduzierter Frequenz. Was die Busse betrifft, so fährt nur ein Drittel von ihnen durch die Stadt. Pendler können sich auf den Webseiten, Twitter und Facebook der Brüsseler Verkehrsbetriebe näher informieren.

Die flämische regionale Verkehrsgesellschaft De Lijn berichtet, dass es praktisch keine Störungen auf ihrem Bus- und Straßenbahnnetz gibt.

Auf der wallonischen Busseite ist die Einheit Charleroi besonders betroffen. Die TEC gibt bekannt, dass einige Strecken "teilweise bedient" werden. Auch in der Umgebung von Mons und im Zentrum wird das Netzwerk wahrscheinlich stark gestört sein. Fahrgästen  wird daher empfohlen, die Webseite www.infotec.be zu konsultieren, um zu erfahren, auf welchen Strecken gefahren wird.

Obwohl die christliche Gewerkschaft nicht am nationalen Aktionstag der sozialistischen Gewerkschaft ABVV teilnimmt, hat die Sektion Lüttich-Verviers der CSC beschlossen, eine symbolische Aktion an fünf Lütticher Brücken durchzuführen, um ihre Unterstützung für die Aktion zu zeigen. Die TEC Lüttich-Verviers gibt auch an, dass die Depots in Jemeppe und Hesbaye betroffen sind. Und in den Provinzen Namur und Luxemburg werden leichte Störungen angekündigt.

 Schließlich erklärt die belgische Bahn NMBS, dass die Züge normal fahren.

Die ABVV geht an diesem Dienstag auf die Straße aus Sorge um den Zustand der sozialen Sicherheit und des sozialen Schutzes, aber auch wegen der aktuellen politischen Situation. Um 10 Uhr hat die Versammlung am Nordbahnhof begonnen. Die Veranstaltung geht um 11 Uhr in Richtung Südbahnhof, wo die Spitze der Gewerkschaft und auch die sozialistischen Krankenkassen gegen 13 Uhr eine Rede halten werden.

Die Gewerkschaft rechnet mit etwa 10.000 Teilnehmern auf den Straßen der Hauptstadt.

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