Corona-Virus: In Belgien gibt es kaum noch Mundschutzmasken

In vielen Apotheken in Belgien sind die Vorräte an Mundschutzmasken aufgebraucht. Das ist vor allem der Fall in den Großstädten. Dies liegt zum einen an der Angst vor dem Corona-Virus, das in China grassiert und an dem auch in Europa einige wenige Menschen erkrankt sind. Zum anderen aber kaufen viele hier lebende Asiaten solche Masken, um sie ihren Familien in der Heimat zukommen zu lassen. Inzwischen kehren immer mehr Landsleute aus China zurück nach Belgien.

Hauptsächlich kaufen hier in Belgien lebende Chinesen diese Masken, um sie ihren Familien in China selbst zu schicken, wie dazu befragte Apotheker erzählen. Das sorgt dafür, dass die Vorräte an Mundschutzmasken in unserem Land immer kleiner werden.

In Belgien ist noch kein Corona-Fall aufgetreten, doch hier sind die Behörden ebenfalls wachsam, wie auch in anderen europäischen Ländern. Am Nationalflughafen Brussels Airport in Zaventem sind aus China eingereiste Fluggäste kurz nach der Landung vor Ort von Ärzten untersucht worden, doch eine Infizierung mit dieser Lungenkrankheit konnte nicht festgestellt werden.

Inzwischen kehren immer mehr in China lebende, arbeitende oder studierende Belgier nach Hause zurück. Das belgische Außenamt z.B. holt alle 15 in der betroffenen Provinz Hubei zurück. Diese können mit den von der EU organisierten Repatriierungsflügen mitreisen.

Und verschiedene hiesige Hochschulen oder Universitäten, wie z.B. die Artevelde-Hochschule und die Universität in Gent, rufen ihre in China tätigen Austauschstudenten zurück. Deren Rückreise wird von den Instituten bezahlt, wenn diese das wünschen.