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Radcross-WM in der Schweiz: Belgier Thibau Nys ist Weltmeister bei den Junioren

Thibau Nys ist  der neue Junioren-Weltmeister im Radcross. Der Sohn des weltberühmten belgischen Radprofis Sven Nys siegte bei der WM im schweizerischen Dübendorf im Alleingang. Der 17-jährige Thibau Nys hat geschafft, was seinem berühmten Vater verwehrt geblieben ist: schon bei den Junioren den Weltmeistertitel im Radcross zu gewinnen.

Thibau Nys gewann vor seinen belgischen Landsleuten Lennert Belmans und Emiel Verstrynge. Sie machten den belgischen Dreifach-Sieg bei der WM in der Schweiz perfekt.

"Ich weiß nicht, wie ich hier mein Ding machen soll", sagte ein etwas unsicherer und  deutlich nervöser Thibau Nys in seinem letzten Interview vor dem Start.

Als absoluter Favorit beobachtete er seine Konkurrenten während der ersten Runde und als alle auf dem zermürbenden Parcours mehr oder weniger ihren Platz gefunden hatten, zeigte Nys, was er in den Beinen hatte.

Kurz vor Ende der zweiten Runde zeigte Nys auch sein taktisches Urteilsvermögen. Etwas früher als seine Konkurrenten schnappte sich Nys ein sauberes Rad. Als Nys das Gaspedal schon fester eindrückte, musste der Rest seiner Mitstreiter noch den Gang wechseln.

Nys war sofort in seinem Element und ließ alle anderen hinter sich. Im Schweizer Schlamm  - der Parcours war nach dem Regen der letzten Nacht richtig anstrengend - konnte Nys seine Technik und Explosivität weniger gut einsetzen, aber der Thronfolger von Sven Nys zeigte, dass er genug Kraft in den Beinen hatte.

Ein fehlerfreier Nys bestand den Stresstest mit Elan und erkämpfte sich so den Weltmeistertitel bei den Junioren, was seinem Vater nie gelang. Für die Belgier war es nach der gestrigen Enttäuschung bei der WM ein ziemlicher Auftrieb.

Lennert Belmans und Emiel Verstrynge standen sehr stark im Schatten von Nys und nahmen den Schweizer Dario Lillo in die Zange. Die Silber- und Bronzemedaille war ihre mehr als gerechtfertigte Belohnung. So blieb das Siegertreppchen in Dübendorf rein belgisch.

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