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Zwei Tote und viele Verletzte bei einem schwerem Unfall in Antwerpener Verkehrstunnel

Auf dem Antwerpener Ring im Beveren-Tunnel in Richtung Niederlande ist es am Dienstagnachmittag zu einen schweren Unfall gekommen. Dabei kam zunächst ein Mensch ums Leben, 5 weitere Personen wurden schwer und 44 leicht verletzt. Am Mittwoch starb eine der schwer verletzten Personen in einem Antwerpener Krankenhaus. In den Unfall waren zwei Busse, ein Lastwagen und ein Personenwagen verwickelt. Der Beveren-Tunnel war bis Mittwochfrüh um 5 Uhr in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.

Das Flämische Verkehrszentrum teilte mit, dass der Beveren-Tunnel in beiden Richtungen wegen der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen gesperrt ist. Die Rettungskräfte rückten mit vielen Mitarbeitern an, Rotes Kreuz, Feuerwehr usw. Die Provinz Antwerpen erließ den medizinischen Katastrophenplan zur besseren und rascheren Versorgung der Opfer. Neben den Verletzten 44 Personen, aus den betroffenen Bussen blieben über 60 weitere Fahrgäste unverletzt. In den Bussen wurden Mitarbeiter des Hafen- und Logistikunternehmens KatoenNatie zur Arbeit gebracht.

Wegen der Sperrung des Tunnels, die viele Stunden dauerte, kam es zu großen Verkehrsbehinderungen auf dem betroffenen Teilstück des Antwerpener Rings im Hafengebiet. Das Verkehrszentrum riet Autofahrern dazu, die Gegend weitgehend zu umfahren und empfiehlt über die A12 oder die E19 zu fahren. Eine weitere Alternative war die Fahrt durch den Kennedy-Tunnel, doch hier wurde durch die Sperrung des Beveren-Tunnels ein deutlich höheres Verkehrsaufkommen erwartet. 

Seit Mittwoch am frühen Morgen gegen 5 Uhr ist der Beveren-Tunnel wieder für den Verkehr freigegeben worden. Dieser Tunnel gilt verkehrstechnisch als einer der gefährlichsten Punkte in Belgien. Hier passieren nicht selten schwere Unfälle. Wie es zu dem Unfall am Dienstag kommen konnte, muss noch geklärt werden. Erste Hinweise gehen in Richtung eines Auffahrunfalls bei zu hohen Geschwindigkeiten und einer plötzlichen Bremsung eines Lastwagens.

 

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